Mit Swiss-Ski-Unterstützung quer durch die Schweiz
Bereits zum dritten Mal steht ein Team des Skiclubs Büren-Oberdorf (SCBO) auf der Startliste des Gigathlons – also nichts Aussergewöhnliches. Die diesjährige Teilnahme steht aber unter einem besonderen Stern. Clubmitglied Willi Marti fordert im November 2012 einige Clubmitglieder auf am Online-Wettbewerb der Verbandszeitschrift von Swiss-Ski (www.snowactive.ch) für einen Vereinsstartplatz in der neuen Kategorie „6 to 15“ teilzunehmen. Roland Bösch hat es spontan getan und den Preis im Wert von 6‘500 Franken gewonnen. Nicht genug des Glücks! Der Preis beinhaltet die Unterstützung von Swiss-Ski Athletinnen und Athleten. Es steht fest, dass die Zermatter Speedfahrerin Fränzi Aufdenblatten und das Bünder Mitglied der Snowboard-Nationalmannschaft Nevin Galmarini zum Nidwaldner Team gehören. Für den Teamverantwortlichen Roland Bösch ist der Name „SCBO-Swiss-Ski-Power-Team“ die logische Konsequenz aus der Vorgeschichte. Angesprochen auf die Reihenfolge meint er mit einem Augenzwinkern: „Der Gigathlon gastiert in diesem Jahr während drei Tagen in Nidwalden, da darf das SCBO schon voran stehen.“
Neue Kategorie
Die Kategorie „6 to 15“ wird beim diesjährigen Gigathlon zum ersten Mal angeboten. Konkret bedeutet dies, dass maximal 15 Personen dem Team angehören dürfen. Diese 15 Personen haben sich während den sechs Tagen die Total 30 Etappen (pro Tag je 5 Disziplinen: Schwimmen, Inline, Bike, Rennvelo, Laufen) aufzuteilen. Sprich jedes der 15 Teammitglieder kommt mathematisch gesehen an zwei verschiedenen Tagen zu einem Einsatz. Pro Wettkampftag müssen mindestens zwei Disziplinen von einer Frau absolviert werden.
Motiviertes Team
Die körperliche Belastung der einzelnen Teilnehmer hält sich in der Kategorie „6 to 15“ in Grenzen. Logistisch gesehen ist das Ganze aber nicht zu unterschätzen. Entsprechend hat sich das „SCBO-Swiss-Ski-Power-Team“ bestehend aus voraussichtlich sieben Frauen und acht Männern mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren vor kurzem getroffen. Unter anderem wurden die einzelnen Etappen zugeteilt und zahlreiche Details geklärt. Willi Marti als eigentlicher Urheber der Gigathlon-Teilnahme 2013 konnte danach zu Frieden feststellen: „Wir haben ein motiviertes Team zusammen, bei dem das Erlebnis im Vordergrund steht.“
Heimvorteil und Hitze-Angst
Beim Zusammenzug nicht anwesend sein konnten Fränzi Aufdenblatten und Nevin Galmarini. Dies stellt für Roland Bösch kein Problem dar: „Fränzi und Nevin haben überhaupt keine Starallüren und lassen sich dank den modernen Kommunikationsmitteln (z.B. WhatsApp-Gruppen) einfach einbinden.“ Auch auf die Wünsche von Aufdenblatten und Galmarini bezüglich der Einsätze konnte Rücksicht genommen werden. Nevin Galmarini wird am ersten Tag die Bike-Strecke absolvieren. „Es ist der einzige Etappentag in meinem Kanton Graubünden. Ich finde es cool hier an den Start zu gehen und den Heimvorteil auszunützen.“ freut sich der 26-jährige. Nicht gerne all zu heiss, hat es Fränzi Aufdenblatten als Zermatterin. „Ich möchte keine Hitze-Risiken eingehen und habe mich deshalb für zwei Schwimmstrecken entschieden.“, gibt sie offen und ehrlich zu. Auf die sympathische Walliserin wartet am fünften Wettkampf eine sechs Kilometer lange Strecke in der Aare und am Finaltag eine drei Kilometer lange Herausforderung im Neuenburger-See.
Spätestens ab dem 5. Juli 2013 ist auf www.scbo.ch der Einsatzplan der einzelnen Teammitglieder sowie der angestrebte Zeitplan aufgeschaltet.
Das „SCBO-Swiss-Ski-Power-Team“ am Rande der Schwimmstrecke vom 11. Juli 2013 von Kehrsiten nach Stansstad. Auf dem Bild fehlen von Swiss-Ski die Zermatter Speedfahrerin Fränzi Aufdenblatten und der Bünder Snowboardprofi Nevin Galmarini.
Gigathlon 2013 – 1068 Kilometer und 17‘850 Höhenmeter
Die Reise startet am ersten Tag von Chur aus mit einem alpinen Highlight der Bezwingung des Parpaner Rothorn auf 2‘861 m.ü.M. Anschliessend offenbaren sich am zweiten Tag in bereits bekannten Gigathlon Regionen ganz neue Wege und Stege; via Zürichsee geht es in die Innerschweiz. Das historische Herz der Schweiz «umgarnt» die Gigathleten am dritten Tag und zu Beginn des vierten Tages mit seinen Reizen. Im Schatten von Pilatus, Titlis, und Urirotstock bezwingen die Gigathleten den Brünig und den Susten, besuchen die Kantone Ob- und Nidwalden, Uri und Schwyz und durchschwimmen den Vierwaldstättersee gar zweimal. Über den Glaubenberg durch das Entlebuch und das Emmental erobern die Gigathleten am vierten Tag die Bundeshauptstadt zuerst mit dem Velo und verlassen sie sogleich wieder mit den Inlines, um sie am Abend zu Fuss wieder zu betreten. Ein City-Gigathlon am fünften Tag unterbricht den Rhythmus: Ein langes Aarestück mit viel Strömung, ansonsten kurze Strecken, tiefe Einblicke ins Berner Naherholungsgebiet und ein Schlussspurt auf dem Bundesplatz treiben den Puls in die Höhe. Der sechste Tag ist dann eine eigentliche Hommage an die Expo.02 und den ersten von Swiss Olympic organisierten Gigathlon. Im Seeland überrollen die Gigathleten die Sprachgrenze auf den Inlines, erklimmen den Jura mit dem Bike und dem Velo, durchschwimmen bei Yverdon den Neuenburgersee und erobern zum krönenden Abschluss am Genfersee die olympische Kapitale Lausanne. Innerhalb von sechs Tagen werden 1‘068 Kilometer und 17‘850 Höhenmeter absolviert. Mehr INFOS unter www.gigathlon.ch
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SCBO-Swiss-Ski-Power-Team
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